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Fremder-Zyklus 5

Erscheinungsdatum der Erstausgabe: 26. November 2021
Label: Trisol / Gothic Novel Rock Records

Trisol Pressetext:
„Statt in Krisenzeiten auf Nummer Sicher zu gehen und den Fans eine Neuauflage der – zugegebenermaßen alles andere als unschmackhaften – ASP-Standardkost zu bescheren, sprengt dieses Konzeptalbum endgültig alle Genre-Konventionen. Zwar setzt es ganz auf die gewohnten Stärken der musikalischen Erzählkunst, verzichtet aber völlig auf Szene-Anbiederungen oder gar das Schielen in Richtung Mainstream. Sicher, das macht die verstörende und hochkomplexe Geschichte nicht unbedingt zugänglicher, und jene, welche die Band noch immer auf „Ich will brennen“ und ähnliche Gassenhauer reduzieren, werden vielleicht ihre Problemchen mit diesem mutigen Besinnen auf die eigenen, lyrisch-vertrackten Stärken des Masterminds Asp Spreng haben. Alle jedoch, denen ein Musikalbum mehr bedeutet als Hintergrund-Berieselung, werden in dieser Lieder-Welt Erfüllung finden.
Vor allem da man musikalisch zwar zunehmend den Genre-Kategorien entflieht, dies aber auf extrem melodiöse Weise zu tun versteht. Denn an Hits mangelt es wahrlich auch bei diesem Höhepunkt des Fremder-Zyklus nicht, und vieles davon schreit heute mehr denn je nach der Live-Bühne. Überraschend: Während einige Songs mittlerweile klar im metallischen Bereich verwurzelt sind, klingen andere, als würden sie nostalgisch mit dem Band-Sound der Anfangstage liebäugeln, ohne diesen jedoch als Back-to-the-roots-Fangeschenk zu inszenieren. Es klingt fast so, als würde dieser vierzehnte Studio-Output sämtliche von ASP in den langen Jahren benutzten Stile spielerisch leicht miteinander versöhnen, einen Kreis schließen.“

Albumcover

CD 1
1. Intro: Bedenke gut 2:57
2. Was du dir wünscht 5:45
3. Echo 6:13
4. The Eternal Stranger 7:04
5. Ziel 5:45
6. Seerosenblüten von einst 8:23
7. Ausgewachsener Albdruck (Fremde Träume III) 3:17
CD 2
8. Endlich 6:36
9. Ruine (FremdkörPerson, viertens) 5:17
10. Spät 4:00
11. Widmung 9:41
12. Raise Some Hell Now! 6:13
13. Begleitung (Bedenke gut Instrumentalreprise) 3:00
14. Tor 10:46

Bernhard Kleinbruckner, SLAM Magazin: Nach zehn langen Jahren schließt ASP sehr sinngemäß mit „ENDLiCH!" endlich seinen „Fremder"-Erzählzyklus ab, wobei nicht nur der doppeldeutige Titel typisch gehalten ist. Für den finalen fünften Teil schöpft der Mastermind aus dem Vollen und verbindet zwei Jahrzehnte ASP in einem Doppelalbum, das genau das macht, was man von einem Werk des dunklen Zauberers erwartet. Von einem langen Intro, das in das klassisch ASPeske „Was du dir wünschst" übergeht, fängt einen, ENDLiCH!" ein und lässt auch nicht mehr los. Das liegt schlicht daran, dass hier alles geboten wird: Erstens die erwartbare schwelgerische Melancholie, die ASP seit ewig perfektioniert hat, zweitens eine Vertiefung der metallischen Elemente, die schon die letzten Teile des Zyklus prägten, und drittens Rückgriffe auf längst vergangene Zeiten. Letzteres zeigt sich nicht nur durch die paar englischen Texte, sondern auch in den Lyrics von etwa »Spät", die auf die „Schwarzer Schmetterling"-Ära zurück verweisen. Mit Geniestreichen wie „Ziel", dessen Text in mehrfacher Hinsicht ein Gedicht ist, zeigt ASP darüber hinaus, dass er nichts von seinem poe tischen Genie verloren hat. „ENDLiCH!" ist wieder einmal ein opulentes Kunstwerk geworden, in dessen Beschäftigung man sich mehrere Wochen verlieren kann und vermutlich auch dann noch ein neues Detail entdecken wird. Schöner als mit diesem Wellental der Gefühle kann „Fremder" nicht enden.

Orkus!-Magazin: Bei ENDLiCH stimmt jedes Detail, ohne dabei das große Ganze außer acht zu lassen. Auch wenn heutzutage mit dem Begriff Meisterwerk gerne Schindluder getrieben wird, gibt es keinen passenderen Begriff.

BREAKOUT: Der Meister, der die Messlatte der Ansprüche an ein ASP-Album selbst mit den Vorgänger-Alben auf eine große Höhe gelegt hat, erreicht diese mit „ENDLiCH!“ erneut, was es für kommende Alben noch schwerer machen dürfte.

darkstars.de: Textlich hoch anspruchsvoll und musikalisch härter denn je wird dieses Album einschlagen wie eine Bombe.

Musix: Und was für mächtige Melodien haben die Frankfurter wieder am Start. Eine Nummer wie „Echo" geht einfach ganz große und herrlich zu epischer Schönheit auf. Auf zwei CDs beeindrucken ASP mit der Kraft der Wörter und der Kraft des Sounds. Mal auf Deutsch und mal auf Englisch gesungen, passt „Endlich!" immer noch gut zur schwarzen Szene, sprengt aber bei aller Bedrohlichkeit alle Farb-, Klang- und Stilkategorien. ASP ist Rock, Gothik, Metal, Pop und vieles mehr in einem. Was für eine Ansage und was für ein Abschluss!